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Kräuter- & Bitterliköre

Als Kräuterliköre definierten Spirituosen werden oft auch als "Halbbitter" bezeichnet. Um nach der EU-Verordnung als Bitter zu gelten, muss die Spirituose einen vorherrschend bitteren Geschmack haben, der durch Aromatisierung mit natürlichen oder naturidentischen Geschmacksstoffen erzielt wurde. Dabei muss der Bitter einen Alkoholgehalt von mindestens 15% aufweisen. Um zusätzlich als Likör zu gelten, ist ein Zuckergehalt von über 100 Gramm pro Liter erforderlich.

Was ist der Unterschied zwischen Magenbitter oder Kräuterbitter?

Im Grunde gibt es keinen, denn als Magenbitter oder Kräuterbitter werden Spirituosen mit einer Kombination von Kräutern bezeichnet, die sich positiv auf die Verdauung auswirken sollen. Sie werden gerne als Verdauungsschnaps getrunken oder sind Bestandteil von Longdrinks. Die Bitterstoffe, die von den hauptsächlichen Kräuterbestandteilen abhängen, sollen insbesondere die Magen- und Galle-Sekretion anregen. Ehrlicher weise muss man dazu auch feststellen, dass der Alkoholanteil wiederum - und bei Lokören auch der höhere Zuckeranteil - eher hinderlich für eine verdauungsfördernde Wirkung sind. Nichtsdestotrotz schmecken Sie ja meist sehr gut.

Ist ein Elixir / Elisir auch ein Kräuterlikör?

Die Definition von Elixir ist laut Wikipedia ein in Wein oder Alkohol gelöster Auszug aus Heilpflanzen mit verschiedenen Zusätzen. Der italienische Produzent BORDIGA aus dem Piemont stellt zu Meispiel eine ganze Serie solcher Liköre her (Kamille, Kirsche, Pflaume, Eukalyptus & Minze, Rhabarber und Enzian), die unter dem Namen Elisir laufen. Diese stammen noch aus einer Zeit, als es in Italien verboten war, in den Bar's Spirituosen mit einem höheren Alkoholgehalt als 21% Vol. auszuschenken. Als das Gesetz wieder geändert wurde, haben die meisten Destillerien die Produktion solcher Artikel wieder eingestellt. Nicht so BORDIGA; dort wird er bis heute - nach dem historischen Rezept - weiter produziert!

Ist ein Kräuterlikör oder Magenbitter gesund?

Im Zusammenhang mit einem Likör eine gesundheisfördernde Wirkung zu propagieren ist nicht erlaubt. Demnach kann kein Likör gesund sein. So ist neben Alkohol auch eine nicht unerhebliche Menge Zucker in jedem Likör enthalten. Das sotgt zwar für guten Geschmack aber es ist keine Medizin!