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Liköre

Liköre erfreuen sich allergrößter Beliebtheit und obwohl das Wort Likör ganz banal vom lateinischen „liqour“ abstammt und nichts anderes als Flüssigkeit heißt, hat man doch sofort eine Vielzahl von Leckereien im Kopf. Je nach Stimmung und Jahreszeit fallen einem sofort solche Klassiker wie Kirsch- oder Eierlikör ein. Aber auch die nach dem Essen beliebten Kräuterliköre gehören selbstverständlich dazu. Was aber ist ein Likör und was unterscheidet ihn von anderen Spirituosen?

 


 

Was ist Likör?

In Deutschland klingt die rein rechtliche Definition von Likör ziemlich langweilig und wird den geschmacklichen Variationsmöglichkeiten des Getränks nur schwer gerecht: Ein Likör braucht demnach mindestens einen Zuckergehalt von 100 Gramm pro Liter und hat einen Alkoholgehalt zwischen 15% und 40% vol. Alkohol. Es gibt aber auch Ausnahmen: Die Aper Bitter Liköre die man für den italienischen Sprizz benötigt, haben traditionell beispielsweise nur elf Prozent.

Wer hat den Likör erfunden?

Als Vorläufer der heutigen Liköre gelten unter anderem die aromatisierten Weine der römischen und griechischen Antike. Im Geschmack ähnlich sind auch manche Obst- und Fruchtweine Mitteleuropas wie der schwarze Ribiselwein (Johannisbeere). Im 14. Jahrhundert begann man Liköre für den gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Aroma und Süße herzustellen. Aufgrund der sehr hohen Zuckerpreise war der Genuss von Likören bis ins 17. Jahrhundert auf die wohlhabendsten Schichten der Bevölkerung begrenzt. Als die italienische Adlige Katharina von Medici 1532 den französischen König Heinrich II. heiratete, gehörten ihrem Gefolge auch Spezialisten für die Herstellung von Likören an. Seit Zucker, zuerst infolge des Kolonialismus, allgemein zur Verfügung steht, gibt es Liköre von fast allen bekannten Früchten und Kräutern. In Frankreich gab es praktisch in jedem Ort einen oder mehrere Liquoristen, der eine bunte Mischung von Likören herstellte. Einige dieser Marken haben eine lange Tradition, aber landesweite Verbreitung erreichten Likörmarken erst im 19. Jahrhundert.

Wie wird Likör hergestellt?

Liköre können aus verschiedenen Bestandteilen bestehen, aber alle Liköre haben vier grundlegende Bestandteile. Zum einen ist das Zucker, danach folgen Wasser und Alkohol und zum Schluss kommen die jeweiligen Extrakte hinzu, und schon ist das Getränk mit einem gewissen Alkoholgehalt fertig. In den vielen unterschiedlichen Likörsorten können eine ganze Reihe von aromatischen Stoffen aus Pflanzen und Früchten verwendet werden. Hinzu kommen Destillate aus Säften, ätherische Öle und vielen anderen Stoffen. Deshalb gibt es Liköre, die sehr cremig sind, während andere besonders bitter schmecken. Bei den meisten Likören handelt es sich jedoch um Geheimrezepte. Manche Rezepte bestehen aus mehr als 130 verschiedenen Substanzen. Dabei ist es sehr schwierig, einen Extrakt selber zu entwickeln. Dafür werden viel Geduld und Erfahrung gebraucht.

Was ist der Unterschied zwischen Schnaps und Likör?

In Deutschland trinkt man gerne mal einen „Verdauungsschnaps“ nach dem Essen. Doch tatsächlich trinken viele anstelle eines echten Schnapses in Wahrheit einen Likör. Der Unterschied liegt dabei im Herstellungsverfahren bei Schnaps und Likör. So ist Schnaps ein reines Destillat. Das bedeutet, dass ein Schnaps immer mittels Destillation (d.h. ein thermisches Verfahren, durch Verdampfung und Wiederverflüssigung) hergestellt wird. Im Vergleich dazu wird ein klassischer Likör mittels Mazeration hergestellt. Man legt hierbei die gewünschten Geschmacksträger in Neutralalkohol ein und lässt sie für den Lösungsvorgang mindestens 36 Stunden darin verweilen. Ob man den Zucker direkt mit dazugibt oder erst später nach süßt ist Geschmackssache, jedoch wirkt der Likör oftmals runder, wenn man den Zucker von vornherein mit dazugibt. Der Zucker hilft, Süße und Stärke zu regulieren. Es ist aber nicht das Ziel der Mazeration Kräuter oder Früchte in Alkohol aufzulösen. Lediglich die verschiedenen Aromen werden in Form von ätherischen Ölen aus dem Grundstoff extrahiert und vom Alkohol aufgenommen. Wie lange das Mazerieren dauert hängt immer vom Grundstoff ab und kann pauschal nicht gesagt werden. Je höher der Alkohol und je länger der Grundstoff in dem Alkohol, desto intensiver wird das Mazerat, denn je länger der Vorgang dauert, umso mehr Aromen können vom Alkohol aufgenommen werden. In manchen Fällen werden die Grundstoffe mehrere Wochen angesetzt. Nach einer Mazeration muss das Mazerat noch einmal gefiltert werden, um feste Bestandteile herauszufiltern und schon ist ein klassischer Likör fertig! Möchte man dies aber noch verfeinern oder gar z.B. einen Gin herstellen kann man dieses entstandene Mazerat im Ganzen oder zu Teilen destillieren. Eine weniger aufwendige und wesentlich schnellere Variante ist der Emulsionslikör. Dies bezeichnet Liköre, bei denen der Grundstoff meist in flüssiger Konsistenz mit Alkohol und Zucker vermischt wird. Die Grundzutaten können so als Sirup oder zum Beispiel als Fruchtpüree hinzugegeben werden. Nach zwei Stunden ist das Gemisch durchgezogen und man muss das angesetzte Püree nur noch durch ein Sieb geben, so dass kein Limes entsteht.

Welche Liköre produziert easy drinks?

Unser Klassiker seit über einem Jahrzehnt ist der ZEKILLA. Dieser einzigartige Likör mit Zimt & Chili begeistert inzwischen in ganz Europa und gewinnt durch seine perfekte Kombination aus leichter Süße und dezenten Schärfe täglich neue Freunde!

Der Hit (nicht nur) auf jeder Apres Ski Party ist der heiße Strudel. Nach original tiroler Rezept hergestellt schmeckt heißer Strudel nach Apfelstrudel zum trinken. Geniessen Sie heißer Strudel kurz erhitzt (Microwelle oder im Topf) und servieren Sie ihn im Schnapsglas mit einer Sahnehaube. Bestäuben Sie ihn dann noch dezent mit Zimt ist der Hüttenzauber perfekt!

Welche Likörsorten gibt es?

So unterschiedlich und vielfältig wie die Früchte, Kräuter und Gewürze sind, die (alleine oder in Kombination) in Likören enthalten sind, so schier unüberschaubar ist die Zahl der Liköre die es auf dem Markt gibt. Um hier einen Durchblick zu bekommen, haben wir die im easy drinks Shop erhältlichen Liköre in Gruppen geteilt:

Fruchtliköre und deren Kategorien wie Apfel, Haselnuß, Zitrone usw.

Liköre zum mixen für Longdrinks & Cocktails

Kräuterlikör / Bitterlikör benötigt man z.B. für den „Sprizz“ oder zur Verdauung nach dem Essen

Rum Liköre mit Schokolade / Honig

Italienische Liköre die jeder kennt. Ob Sambuca, Limoncello oder Fernet

Sahne- und Eierliköre zum heiß und kalt genießen

Vodka / Wodka Liköre mit Frucht in 12 Geschmacksrichtungen

 

 

Liköre erfreuen sich allergrößter Beliebtheit und obwohl das Wort Likör ganz banal vom lateinischen „liqour“ abstammt und nichts anderes als Flüssigkeit heißt, hat man doch sofort eine Vielzahl... mehr erfahren »
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Liköre

Liköre erfreuen sich allergrößter Beliebtheit und obwohl das Wort Likör ganz banal vom lateinischen „liqour“ abstammt und nichts anderes als Flüssigkeit heißt, hat man doch sofort eine Vielzahl von Leckereien im Kopf. Je nach Stimmung und Jahreszeit fallen einem sofort solche Klassiker wie Kirsch- oder Eierlikör ein. Aber auch die nach dem Essen beliebten Kräuterliköre gehören selbstverständlich dazu. Was aber ist ein Likör und was unterscheidet ihn von anderen Spirituosen?

 


 

Was ist Likör?

In Deutschland klingt die rein rechtliche Definition von Likör ziemlich langweilig und wird den geschmacklichen Variationsmöglichkeiten des Getränks nur schwer gerecht: Ein Likör braucht demnach mindestens einen Zuckergehalt von 100 Gramm pro Liter und hat einen Alkoholgehalt zwischen 15% und 40% vol. Alkohol. Es gibt aber auch Ausnahmen: Die Aper Bitter Liköre die man für den italienischen Sprizz benötigt, haben traditionell beispielsweise nur elf Prozent.

Wer hat den Likör erfunden?

Als Vorläufer der heutigen Liköre gelten unter anderem die aromatisierten Weine der römischen und griechischen Antike. Im Geschmack ähnlich sind auch manche Obst- und Fruchtweine Mitteleuropas wie der schwarze Ribiselwein (Johannisbeere). Im 14. Jahrhundert begann man Liköre für den gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Aroma und Süße herzustellen. Aufgrund der sehr hohen Zuckerpreise war der Genuss von Likören bis ins 17. Jahrhundert auf die wohlhabendsten Schichten der Bevölkerung begrenzt. Als die italienische Adlige Katharina von Medici 1532 den französischen König Heinrich II. heiratete, gehörten ihrem Gefolge auch Spezialisten für die Herstellung von Likören an. Seit Zucker, zuerst infolge des Kolonialismus, allgemein zur Verfügung steht, gibt es Liköre von fast allen bekannten Früchten und Kräutern. In Frankreich gab es praktisch in jedem Ort einen oder mehrere Liquoristen, der eine bunte Mischung von Likören herstellte. Einige dieser Marken haben eine lange Tradition, aber landesweite Verbreitung erreichten Likörmarken erst im 19. Jahrhundert.

Wie wird Likör hergestellt?

Liköre können aus verschiedenen Bestandteilen bestehen, aber alle Liköre haben vier grundlegende Bestandteile. Zum einen ist das Zucker, danach folgen Wasser und Alkohol und zum Schluss kommen die jeweiligen Extrakte hinzu, und schon ist das Getränk mit einem gewissen Alkoholgehalt fertig. In den vielen unterschiedlichen Likörsorten können eine ganze Reihe von aromatischen Stoffen aus Pflanzen und Früchten verwendet werden. Hinzu kommen Destillate aus Säften, ätherische Öle und vielen anderen Stoffen. Deshalb gibt es Liköre, die sehr cremig sind, während andere besonders bitter schmecken. Bei den meisten Likören handelt es sich jedoch um Geheimrezepte. Manche Rezepte bestehen aus mehr als 130 verschiedenen Substanzen. Dabei ist es sehr schwierig, einen Extrakt selber zu entwickeln. Dafür werden viel Geduld und Erfahrung gebraucht.

Was ist der Unterschied zwischen Schnaps und Likör?

In Deutschland trinkt man gerne mal einen „Verdauungsschnaps“ nach dem Essen. Doch tatsächlich trinken viele anstelle eines echten Schnapses in Wahrheit einen Likör. Der Unterschied liegt dabei im Herstellungsverfahren bei Schnaps und Likör. So ist Schnaps ein reines Destillat. Das bedeutet, dass ein Schnaps immer mittels Destillation (d.h. ein thermisches Verfahren, durch Verdampfung und Wiederverflüssigung) hergestellt wird. Im Vergleich dazu wird ein klassischer Likör mittels Mazeration hergestellt. Man legt hierbei die gewünschten Geschmacksträger in Neutralalkohol ein und lässt sie für den Lösungsvorgang mindestens 36 Stunden darin verweilen. Ob man den Zucker direkt mit dazugibt oder erst später nach süßt ist Geschmackssache, jedoch wirkt der Likör oftmals runder, wenn man den Zucker von vornherein mit dazugibt. Der Zucker hilft, Süße und Stärke zu regulieren. Es ist aber nicht das Ziel der Mazeration Kräuter oder Früchte in Alkohol aufzulösen. Lediglich die verschiedenen Aromen werden in Form von ätherischen Ölen aus dem Grundstoff extrahiert und vom Alkohol aufgenommen. Wie lange das Mazerieren dauert hängt immer vom Grundstoff ab und kann pauschal nicht gesagt werden. Je höher der Alkohol und je länger der Grundstoff in dem Alkohol, desto intensiver wird das Mazerat, denn je länger der Vorgang dauert, umso mehr Aromen können vom Alkohol aufgenommen werden. In manchen Fällen werden die Grundstoffe mehrere Wochen angesetzt. Nach einer Mazeration muss das Mazerat noch einmal gefiltert werden, um feste Bestandteile herauszufiltern und schon ist ein klassischer Likör fertig! Möchte man dies aber noch verfeinern oder gar z.B. einen Gin herstellen kann man dieses entstandene Mazerat im Ganzen oder zu Teilen destillieren. Eine weniger aufwendige und wesentlich schnellere Variante ist der Emulsionslikör. Dies bezeichnet Liköre, bei denen der Grundstoff meist in flüssiger Konsistenz mit Alkohol und Zucker vermischt wird. Die Grundzutaten können so als Sirup oder zum Beispiel als Fruchtpüree hinzugegeben werden. Nach zwei Stunden ist das Gemisch durchgezogen und man muss das angesetzte Püree nur noch durch ein Sieb geben, so dass kein Limes entsteht.

Welche Liköre produziert easy drinks?

Unser Klassiker seit über einem Jahrzehnt ist der ZEKILLA. Dieser einzigartige Likör mit Zimt & Chili begeistert inzwischen in ganz Europa und gewinnt durch seine perfekte Kombination aus leichter Süße und dezenten Schärfe täglich neue Freunde!

Der Hit (nicht nur) auf jeder Apres Ski Party ist der heiße Strudel. Nach original tiroler Rezept hergestellt schmeckt heißer Strudel nach Apfelstrudel zum trinken. Geniessen Sie heißer Strudel kurz erhitzt (Microwelle oder im Topf) und servieren Sie ihn im Schnapsglas mit einer Sahnehaube. Bestäuben Sie ihn dann noch dezent mit Zimt ist der Hüttenzauber perfekt!

Welche Likörsorten gibt es?

So unterschiedlich und vielfältig wie die Früchte, Kräuter und Gewürze sind, die (alleine oder in Kombination) in Likören enthalten sind, so schier unüberschaubar ist die Zahl der Liköre die es auf dem Markt gibt. Um hier einen Durchblick zu bekommen, haben wir die im easy drinks Shop erhältlichen Liköre in Gruppen geteilt:

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